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Titolo 4
La Hoya
San Miguel de Abona




Das Dörfchen La Hoya liegt in der Gemeinde San Miguel de Abona und gilt als eine der ältesten menschlichen Siedlungen in der Region Abona. Urkundliche Belege datieren aus den Jahren 1505 bis 1522, wobei seine Ursprünge aufgrund einer möglichen Besiedlung durch Ureinwohner sogar noch weiter zurückreichen könnten. Im Jahr 2015 wurde es als ethnologische Stätte zum Kulturgut von besonderem Interesse (BIC) erklärt und damit sein enormer historischer und kultureller Wert gewürdigt.
Seine Lage ist kein Zufall. Das Dörfchen liegt in einer Senke im unteren Mittelgebirge, wodurch es vor dem Meer verborgen und vor Piratenüberfällen geschützt war. Zudem ist es von reichhaltigen Wasserressourcen umgeben, darunter Quellen wie Tamaide, El Lunchón und La Hoya, die für die Entwicklung von Landwirtschaft und Viehzucht in diesem trockenen Gebiet unerlässlich sind. Hinzu kommt seine strategische Lage an einem Knotenpunkt historischer Handelswege, die die Küste mit Vilaflor und verschiedenen ländlichen Siedlungen im Süden der Insel verbanden.
Im 19. Jahrhundert war La Hoya Heimat einer kleinen, sesshaften Gemeinde. Um 1860 zählte der Ort zwölf einstöckige und ein zweistöckiges Haus, die alle dauerhaft bewohnt waren. Damals lebten etwa 54 Menschen in dem Weiler. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts setzte eine allmähliche Entvölkerung ein, und Mitte des letzten Jahrhunderts war der Ort praktisch verlassen. Heute wurden einige Gebäude restauriert und werden sogar als ländliche Pensionen für den Tourismus genutzt.
Das architektonische Ensemble besteht aus einstöckigen, rechteckigen Häusern, die aus Quadersteinen und Bimssteinen errichtet und mit geschwungenen, giebelständigen Ziegeln gedeckt sind. Diese Gebäude sind in landwirtschaftliche Terrassen integriert, die noch immer die Schicht aus vulkanischem Sand aufweisen – eine traditionelle Technik, die den Anbau unter schwierigen Bedingungen ermöglichte. Der gesamte Komplex zeichnet sich durch eine starke ästhetische und typologische Kohärenz aus, die für die ländliche Architektur im Süden Teneriffas charakteristisch ist.
Zu den herausragendsten Merkmalen zählt der im späten 19. Jahrhundert erbaute und bemerkenswert gut erhaltene Ziegelofen, ein Zeugnis der Töpfertradition des Weilers. Besonders wertvoll sind auch die Elemente der Wasserwirtschaft, wie die Brunnen und Abschnitte des Camino Real del Sur (Königsstraße des Südens), von denen einige noch gepflastert sind und ihrer ursprünglichen Route folgen.
Heute ist der Weiler La Hoya ein lebendiges Zeugnis der ländlichen Vergangenheit von San Miguel de Abona, eine Enklave, die uns das Verhältnis zwischen Mensch, Land und natürlichen Ressourcen näherbringt. Nur wenige Kilometer vom touristischen Trubel der Küste entfernt, hat sich La Hoya eine ruhige und authentische Atmosphäre bewahrt und ist somit ein wichtiger Ort, um die Geschichte, Kultur und Identität des südlichen Teneriffa zu verstehen.



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Wo essen
Guachinche La Montañita
Wenn Sie das Guachinche La Montañita betreten, fällt Ihnen sofort die Atmosphäre eines kleinen Restaurants auf, das jedoch den Geschmack vulkanischer Erde verströmt: gegrilltes Fleisch, einheimischer Wein und ein Sinn für Authentizität. Das Restaurant liegt in San Miguel de Abona, direkt an der Autobahn, mit Parkplätzen in der Nähe. Ideal für alle, die authentische kanarische Küche und eine einfache, unkomplizierte Atmosphäre suchen.
Was sehen
Aktivitäten
Strände
Nightlife
Shopping
Sport
Circuito Motocross
Die Motocross-Rennstrecke San Miguel de Abona ist eine der besten Motocross-Strecken Teneriffas. Das technisch gestaltete Vulkangelände kombiniert Sprünge, enge Kurven und schnelle Abschnitte und bietet sowohl erfahrenen Fahrern als auch Anfängern Spaß. In einer trockenen Umgebung mit Blick auf das Meer gelegen, ist die Rennstrecke ein beliebter Treffpunkt für Motorsportfans mit lokaler Atmosphäre, Trainingseinheiten und Wettbewerben das ganze Jahr über.


